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Sanierung Kirche St. Johannes

Rund 850 Jahre alt ist die St. Johannes-Baptist-Kirche in Gimpte in Nordrhein-Westfalen. Der Zahn der Zeit hatte besonders der Dachkonstruktion zugesetzt und auch der Kircheninnenraum musste farblich saniert werden.

Der Turm der Pfarrkirche ist im Ursprung im romanischen Baustil entstanden, der Kirchenraum verkörpert den Klassizismus. In einem Balken des Turmdachs findet sich eine Inschrift mit der Jahreszahl 1141. Im Jahre 1260 wurde die Kirche erstmals schriftlich erwähnt. 1836 bis auf den Turm abgerissen und wieder neu erbaut. Die Kirche überstand den 2. Weltkrieg unbeschädigt. In den Jahren 1959 bis 1964 wurde das Gotteshaus vollständig renoviert.

2006 erfolgte dann die aufwendige Sanierung unter der Planung und Regie des Architekturbüros Holtfrerich aus Steinfurt.

Aufgrund seiner Erfahrungen wurde das Steinfurter Architekturbüro mit der Planung und Durchführung der aufwendigen Sanierungsmaßnahmen beauftragt. Dabei waren nicht nur der vorgegebene Kostenrahmen und Zeitplan einzuhalten sondern auch zahlreiche denkmalpflegerische Anforderungen zu berücksichtigen.

In den Händen des Architekten Holtfrerich und seinem Team lag die gesamte Bauaufsicht, einschließlich Ausschreibung, Auftragsvergabe und Abwicklung mit allen am Projekt beteiligten Firmen.

In einem Gutachten wurde festgestellt, dass der Dachstuhl in Teilen erneuert werden musste. Die Innenaufnahme des Dachstuhls geben einen guten Überblick über das Ausmaß der notwendigen Arbeiten. Die abgesackte und marode Dachkonstruktion wurden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten und mit viel handwerklichem Können angehoben und statisch ertüchtigt, so der Fachbegriff.

Rund 50 Jahre nach der letzten Renovierung war auch die Sanierung des Kircheninnenraums notwendig. Für die Verschmutzung des Innenanstrichs gab es zwei Ursachen: Die defekte Heizungsanlage und das undichte Dach. Also wurde der Anstrich nach Vorgaben der Denkmalspflege erneuert. Und die Kirche erhielt eine neue Heizanlage. Neu ist auch die gläserne Windfangtür, gestaltet nach einem Entwurf des Architekturbüros Holtfrerich.